Plätzchen

Vanillekipferl

Zarte, mürbe Vanillekipferl mit gemahlenen Mandeln, die auf der Zunge zergehen – das klassische deutsche Weihnachtsgebäck, das nie fehlen darf.

Gesamt42 Min.
Aktiv30 Min.
Portionen40
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Vanillekipferl

Kein deutscher Weihnachtsteller ohne Vanillekipferl: mürbe kleine Hörnchen aus Mandelteig, dick in Vanillezucker gewälzt. Das ganze Geheimnis liegt in zwei Details, an denen die meisten scheitern – die Butter kalt halten, damit der Teig mürbe wird, und die Kipferl im genau richtigen Moment wälzen: warm, aber nicht heiß.

Zubereitung

  1. Mehl, gemahlene Mandeln, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel mischen.

    Vanillekipferl – Schritt 1
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  2. Die kalte Butter in Stücken und die Eigelbe zugeben und alles rasch zu einem glatten Mürbeteig verkneten. In Folie gewickelt mindestens 1 Stunde kalt stellen.

    Vanillekipferl – Schritt 2
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  3. Aus dem Teig fingerdicke Rollen formen, in etwa 3 cm lange Stücke schneiden und zu Kipferln (kleinen Hörnchen) biegen.

    Vanillekipferl – Schritt 3
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  4. Die Kipferl auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Ofen bei 175 °C (155 °C Umluft) 10–12 Minuten backen, bis die Spitzen hellgolden sind.

    Vanillekipferl – Schritt 4
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  5. Für die Vanille-Puderzucker-Mischung Puderzucker und Vanillezucker vermengen.

    Vanillekipferl – Schritt 5
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  6. Die Kipferl noch warm, aber nicht heiß, vorsichtig in der Zuckermischung wälzen. Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

    Vanillekipferl – Schritt 6
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Warenkunde & clevere Alternativen

Gemahlene Mandeln
Sorgen für die typische Mürbheit und den Geschmack. Wer es nussiger mag, nimmt gemahlene Haselnüsse; für eine feinere Optik blanchierte, sehr fein gemahlene Mandeln.
Kalte Butter
Nur mit kalter Butter wird der Teig richtig mürbe. Wird er beim Kneten zu warm und klebrig, hilft eine weitere Runde im Kühlschrank.
Eigelb
Bindet den Teig und macht ihn geschmeidig, ohne ihn zäh werden zu lassen. Das übrige Eiweiß eignet sich gut für Zimtsterne oder Baiser.

Gelingtipps & häufige Fehler

  • Der wichtigste Moment: die Kipferl warm, aber nicht heiß wälzen. Zu heiß schmilzt der Zucker, zu kalt bleibt er nicht haften.
  • Die Kipferl sind nach dem Backen noch sehr weich und zerbrechlich – vorsichtig vom Blech nehmen, erst auf dem Gitter werden sie fest.
  • Alle Zutaten schnell verkneten und den Teig gut kühlen. Je weniger die Butter erwärmt wird, desto mürber das Ergebnis.

Varianten

Mit Schokospitzen
Die Enden der ausgekühlten Kipferl in geschmolzene Zartbitterkuvertüre tauchen.
Nuss-Kipferl
Die Mandeln durch gemahlene Haselnüsse ersetzen für ein kräftigeres Aroma.
Glutenfrei
Das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen; der hohe Mandelanteil macht die Kipferl trotzdem schön mürbe.

Aufbewahren & Einfrieren

In einer gut schließenden Blechdose halten Vanillekipferl 3–4 Wochen und werden mit der Zeit sogar noch mürber. Kühl und trocken lagern, am besten mit einem Stück Backpapier zwischen den Lagen.

Nährwerte pro Portion

75 kcalKalorien
1 gEiweiß
7 gKohlenhydrate
5 gFett

Geschätzte Werte, können je nach verwendeten Zutaten abweichen.

Häufige Fragen

Warum zerbröseln meine Vanillekipferl?

Ein sehr mürber Teig ist zerbrechlich – das ist gewollt. Nimm die Kipferl vorsichtig vom Blech und lass sie erst auf dem Gitter fest werden. Ist der Teig zu krümelig zum Formen, war er zu warm; kurz kühlen hilft.

Wann wälze ich die Kipferl im Puderzucker?

Solange sie noch warm, aber nicht mehr heiß sind. Dann bleibt die Vanille-Puderzucker-Mischung am besten haften, ohne zu schmelzen.

Kann ich den Teig vorbereiten?

Ja, der Mürbeteig hält gut gekühlt 2–3 Tage im Kühlschrank und lässt sich auch einfrieren. Vor dem Verarbeiten kurz antauen lassen.